Pferdephysiotherapie für Killy

Vergangenes Jahr im Sommer haben meine Mama und ich bei einem Gewinnspiel von Equi-Delta mitgemacht. Zu gewinnen gab es einen Termin mit allen Leistungen, die bei einem Ersttermin so anfallen im Wert von 115€. Gewünscht hatten wir uns diesen Termin für Fanny, da sie jede Hilfe nötig hatte, die sie kriegen konnte. Tatsächlich wurde Mama dann auch als glückliche Gewinnerin gelost und die Freude war natürlich riesig. Leider mussten wir Fanny dann einschläfern, bevor ein passender Termin gefunden werden konnte. Yve, das Gesicht von Equi-Delta war so lieb und hat uns aufgrund unserer Situation die Möglichkeit gegeben, den Termin für ein neues Pferd zu nutzen und uns viel Zeit gegeben. Folglich hat Kilkenny den Termin nun bekommen und heute konnten wir ihn endlich wahrnehmen. Schließlich sollte auch Killy sich erst einmal einleben und auch ich musste ja erst einmal sehen, wo überhaupt Schwierigkeiten sind.

Vor einiger Zeit ist Tina und mir aufgefallen, dass Killy sich im Hals relativ fest macht. Beim reiten ist es die linke Seite, wo ihr Stellung und Biegung schwerer fällt, beim dehnen kommt sie rechts nicht so weit wie links. Das war das einzige was ich Yve berichten konnte. In der Hinsicht habe ich einfach ein absolut unauffälliges Pferd. Keine Lahmheiten, keine offensichtlichen Unregelmäßigkeiten, kein nichts.

Ein Termin bei ihr läuft so ab, dass es erst einmal ein Gespräch gibt, bevor aktiv am Pferd was getan wird. Ich wurde also ein wenig interviewt, wobei alle Lebensumstände von Killy beachtet wurden: wie wird sie gehalten, was bekommt sie zu fressen, welche Ziele habe ich und so weiter. Sobald alle Fragen geklärt waren, kam Killy ins Spiel. Sie wurde von der Koppel geholt und dann ging es für sie auch schon los.

Zu Beginn gab es eine Ganganalyse und Yve hat sich natürlich das ganze Pferd komplett angesehen. Auch sie konnte die von uns beobachteten „Mängel“ feststellen. Zudem hat sich herausgestellt, dass Killy im Lendenbereich und in der Schulter ebenfalls fest ist. Alles muskuläre Probleme, wo sie einfach gesagt verspannt ist, die wir durch Gymnastizierung wieder wegbekommen sollten. Im Grunde wurden also einfache, geringe Schäden festgestellt, die nun behandelt werden können, bevor alles schlimmer wird.

Nach dem ganzen Spektakel um Fanny (bei der Yve sicherlich noch wesentlich mehr Baustellen gefunden hätte) tut so eine Diagnose einfach gut. Wir haben es nicht mit einem unlösbaren Problem zu tun, sondern können bei entsprechender Behandlung entspannt in die Zukunft blicken. Die Problemstellen werden zwar nicht von heute auf morgen verschwinden und Yve wird im April sicherlich kein super gelöstes Pferd vorfinden, aber hier kann schlimmeres im Voraus einfach verhindert werden. Gleichzeitig hat Yve einen Blick auf die Hufe geworfen und exakt die gleiche Fehlbelastung wie unser Schmied festgestellt. Für mich bzw. Killy ist es natürlich super, dass Schmied und Physiotherapeut hier Hand in Hand arbeiten und keine widersprüchlichen Thesen aufstellen. Unser Reitpad hätte sie sich ebenfalls angesehen, wenn Killy denn irgendwelche Auffälligkeiten im Rücken gehabt hätte. Hat sie aber nicht, wodurch sich nicht erschließen lässt, dass ich in dieser Hinsicht irgendeinen groben Fehler mache. Immerhin kann man durch reiten auch innerhalb von 3 Monaten schon viele Probleme im Rücken verursachen (auch wenn man nur Schritt reitet, liebe Gemeinschaft).

Für uns steht nun viel Stangenarbeit und entspanntes reiten im Schritt auf dem Programm, was vielleicht nicht wahnsinnig spektakulär klingt, für mich aber durchaus ohne viel Aufwand umsetzbar ist. So kann ich nicht nur an Killys Verspannungen arbeiten, sondern gleichzeitig Ruhe in das Pony und mich bringen, was ohnehin mein aktuelles Ziel ist. Ein Beitrag zu unserem aktuellen „Reitprogramm“ wird noch folgen, das passt nun einfach zu gut in den Kontext und war ohnehin geplant.

Alles in Allem bin ich jedenfalls super zufrieden mit dem heutigen Tag, auch wenn ich nicht alles so genau wiedergeben kann, wie Yve es gesagt hat. Ich bin halt kein Pferdephysiotherapeut und gebe das alles einfach mal so wieder, wie ich es verstanden habe (wird schon nicht alles falsch sein). Nun bleibt mir nur noch zu sagen, dass Yve mit uns wohl ein neues Projekt am Laufen hat und sicherlich noch öfter bei uns zu Besuch sein wird. Den Termin für April haben wir jedenfalls schon festgemacht. Dass ich aber durch ein Gewinnspiel zu einer neuen Osteopathin komme, hätte ich auch nie gedacht.

 

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