Der Erziehungskurs liegt hinter uns

Und nun?

Wicca hat ihre letzte Einheit im Erziehungskurs unserer Hundeschule hinter sich gebracht. Das Ergebnis ist klasse, sie beherrscht die Grundkommandos, ist aber dennoch ein Junghund der noch viel Erziehung benötigt. Die Grundsteine sind nun fürs Erste gelegt, alles weitere wird sich mit den Monaten ergeben. Seit Wicca bei uns ist, kennt sie die wöchentliche Fahrt zur Hundeschule. Sie hat dort den Welpenprägekurs und den besagten Erziehungskurs absolviert und in dieser Zeit natürlich auch „Freunde“ gefunden. Wie das so ist, haben wir im Welpenkurs andere Hunde kennengelernt, die anschließend auch mit uns im Erziehungskurs waren. So konnten sich die Hunde ausgiebig kennenlernen und es gab tatsächlich immer die gleichen Grüppchen während der Spielpausen. Für die soziale Entwicklung von Wicca war es einfach nur perfekt. Sie ist zu einem aufgeschlossenen Hund rangewachsen und begegnet allen ihrer Art stets freundlich (hin und wieder auch zu freundlich). Ich habe also kein zerrendes, kläffendes etwas an der Leine wenn uns andere Hunde entgegen kommen. Im Gegenteil, sie schaut und fragt förmlich nach „darf ich spielen gehen?“ – ohne dabei an der Leine zu zerren. Sobald dann aber das „ja, geh spielen“ kommt, ist alles vorbei. Dann rastet sie komplett aus und weiß gar nicht wohin mit ihrer ganzen Freude. Kommt aber ein „nein, wir gehen weiter“ bleibt sie ruhig und schaut. Natürlich klappt das bis dato „nur“ an der Leine, da wir noch nicht viel ohne Leine mit ihr machen.

Sie hat also einen Grundgehorsam entwickelt, den man jedoch noch weiter ausbauen muss, wenn nicht alles wieder einfallen soll.

Ursprünglich hatte ich geplant nach dem Erziehungskurs erst einmal keine weiteren Einheiten in der Hundeschule zu besuchen, sondern zu Hause und im Stall viel mit ihr zu üben. Allerdings hat sich in der letzten Einheit die Möglichkeit geboten mit den Hunden in den Bereich Agility zu schnuppern, um zu schauen ob die Hunde das gut finden oder ängstlich sind. Wicca gehörte hierbei zu den Chaoten, die alles mit einem Übereifer angegangen sind, ohne viel nachzudenken. So haben wir uns nun dazu entschieden, mit ihr in den Anfänger-Agility Kurs zu gehen, der bereits am Sonntag beginnt. Ferien nach der Hundeschule hat sie also keine. Wir dementsprechend auch nicht, aber in 12 Wochen wieder anzusetzen ist meiner Meinung nach schwierig.

Wicca geht bald also fröhlich über/unter/durch diverse Hindernisse und ich muss mich dabei auch bewegen. Da hab ich ja was angerichtet. Von diesem Kurs erhoffe ich mir allerdings eine noch bessere Kommunikation zwischen ihr und mir. Zudem wurde mir von der Trainerin gesagt, dass es viele „hyperaktive“ Hunde gibt, die durch Agility im Alltag ruhiger geworden sind, da sie genau wissen, dass sie losflitzen dürfen, sobald das entsprechende Kommando kommt. Für Wicca also ideal, wenn es denn so klappt.

Ich bin sehr gespannt in Bezug auf die kommende Zeit, gehe da aber mit einer sehr positiven Einstellung rein. Denn selbst wenn Wicca nicht ruhiger wird, wird sie dadurch ausgelastet und hat definitiv eine Aufgabe, die ihr mit Sicherheit Freude bereiten wird.

PS: auf dem Beitragsbild hatte sie im Vergleich zu jetzt einfach überhaupt kein Fell – niedlich!

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