Kilkenny ist da

Die letzten zwei Wochen waren so ungefähr das, was ich als Spießrutenlauf definieren würde. Die Aufregung auf Kilkenny war so hoch, dass es in meinem Kopf im Grunde nur eine Thematik gab: Pferd. Ich glaube mein gesamtes Umfeld kann es schon gar nicht mehr hören. Nun ist Kilkenny aber endlich da und ich verbringe wieder mehr Zeit im Stall und schaffe es zeitlich gar nicht mehr jedem ein Ohr abzukauen.Genau dazu eignet sich allerdings auch dieser Blog, denn weiterhin wird es regelmäßige Beiträge zum Thema Kilkenny geben.
Nun aber zum wichtigen Teil, dem Umzug von Killy. Meine Mutter und ich sind gestern früh gemeinsam im Navara nach Barförde gestartet und waren zwischen 10 und 11 Uhr vor Ort. Dort haben wir sie für den Transport vorbereitet und auf Ragna gewartet, da wir uns auf der Pony-Ranch mit ihr verabredet hatten und sie freundlicher Weise den Transport für uns bewerkstelligt hat. Ich habe versucht, Killy den Schweif einzuflechten, bin aber an der Menge an Haaren gescheitert – es war einfach unmöglich. Also habe ich ihr nur die Abschwitzdecke angezogen, denn auch die Transportgamaschen habe ich weggelassen, da sie gestresst genug war. Anschließend wurde sie auch schon von uns auf den Hänger geschickt, wo sie allerdings anfangs nicht rauf wollte. Schon als wir den Vertrag gemacht haben, hat Dania einen Mini-Einblick in das neue Leben von Kilkenny bekommen: viel Glitzer und am Liebsten noch mehr pink. Aber das passt zu ihr, denn die „kleine“ ist wahrhaftig ein richtiges Barbie-Pony – also genau das Richtige für mich und meine Mama.  Die Fahrt verlief so, wie wir es uns alle erhofft hatten: ruhig und ohne Komplikationen. Auf dem Weg zurück hatte ich mich zu Ragna ins Auto gesetzt, denn zwei Personen sehen meist mehr als eine und Mama ist uns hinterher gefahren. Ich bin tatsächlich sehr froh, dass ich „nur“ Beifahrer war und ich glaube bei meiner Aufregung wäre selbst fahren auch keine gute Idee gewesen. Killy hat auch erst nach 2 Stunden Fahrt angefangen ein bisschen rumzupoltern, was jedoch absolut im Rahmen blieb und keineswegs als Komplikation angesehen werden kann. So kamen wir auch schon nach 3,5 Stunden in Schenkendorf an (wir hatten so mit vier Stunden gerechnet).
Auf dem Hof angekommen, hat Kilkenny ihr Paddock bezogen, wo sie zur Eingewöhnung alleine steht, bis sie in die Herde integriert wird. Nach der langen Reise haben wir ihr erst einmal Ruhe gegönnt, damit sie die ersten Eindrücke ungestört verarbeiten kann. In den nächsten Tagen werde ich Stück für Stück mit der Bodenarbeit beginnen und ihr die Halle, die Reitplätze und das Gelände zeigen, sodass sie nicht irgendwann schockiert stehen bleibt, wenn ich beschließe, dass wir zur Abwechslung mal draußen (oder eben drinnen) arbeiten.
Ich habe also wieder einen täglichen Grund um in den Stall zu fahren und muss ehrlich gestehen, dass mir das ziemlich fehlte. Umso mehr freue ich mich auf die kommende Zeit und bin gespannt, wie wir unseren Weg meistern werden.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s