Meine Erfahrungen mit Blutspenden

Im April diesen Jahres habe ich mich, relativ spontan, dazu entschieden mein Blut zu spenden und seither bekomme ich regelmäßig Einladungen, erneut Blutspenden zu gehen.  So habe ich mich am Mittwoch gemeinsam mit Nina (Twitter: @sulta_nine) zu einem dieser Termine begeben und wieder mein Blut gespendet – sie übrigens ihres auch. Im Grunde gibt es die verschiedensten Gründe, warum man spenden gehen kann. Mein Anreiz war, dass ich damit anderen Menschen helfen kann, ohne viel zu investieren. Andere gehen bei Instituten spenden, wo sie Geld dafür erhalten, um Geld zu verdienen. Wieder andere wollen einfach einen kostenlosen AIDS-Test haben. Die Motivationen sind stets verschieden, was auch gut so ist, denn egal welche Motivation dahinter steckt, jedes gespendete Blut hilft, selbst wenn es im Labor landet und hieran getestet wird. Natürlich kann man nun entgegen halten, dass man Angst vor Spritzen hat oder einem prinzipiell immer schlecht wird, wenn man einen halben Liter Blut abgibt. Das war lange Zeit auch mein Grund, nicht spenden zu gehen. Denn ich klappe jedes Mal aufs Neue unmittelbar nach der Spende zusammen, obwohl vorher immer alles prima ist und mein Blutdruck absolut im Rahmen liegt. Mittwoch war das natürlich auch wieder der Fall, trotz Traubenzucker und genügend Wasseraufnahme über den Tag verteilt. Auch frage ich mich jedes Mal wieder, warum ich mir eine dicke Nadel in den Arm jagen lasse, wo ich doch nicht einmal hinsehen kann. Bisher hatte ich jedoch immer kompetente Schwestern, sodass ich dabei so gut wie nichts gemerkt habe und es in keiner Weise unangenehm war. Weshalb ich solche Angst vor Spritzen / Nadeln usw. habe, kann ich mir selbst nicht erklären. Ich denke aber, dass es genau diese Angst ist, die meinen Körper danach zum „abklappern“ veranlasst. Das ist aber auch überhaupt nicht schlimm, denn die anwesenden Schwestern und Ärzte sind stets aufmerksam und handeln auch sofort. Mittwoch wurde ich beispielsweise direkt auf eine Liege gelegt und durfte mich ganz in Ruhe wieder sammeln, was gar nicht lange dauerte. Für die Zukunft nehme ich wieder mit, vorher einfach noch mehr zu essen und noch mehr zu trinken, vielleicht wird es dann ja besser.

Zu meiner ersten Spende bin ich unter Anderem auch gegangen, weil ich wissen wollte, welche Blutgruppe ich habe. Ich kann stolz präsentieren: Blutgruppe 0 Rhesus pos. Ich habe also Blut, welches im Grunde jedem zu Gute kommen kann. Diese Tatsache ist auch meine Motivation weiter spenden zu gehen, da ich wirklich helfen kann. Generell sollte man aber nicht nur von seiner Blutgruppe abhängig machen, ob man spenden geht, denn jede Blutgruppe wird gebraucht.

Wir spenden beim DRK und bekommen kein Geld dafür, erhalten aber immer kleine Goodie-Bags mit reichlich Snacks. Diesmal gab es auch einen Jahreskalender für 2017, was ich richtig gut finde, da wir noch keinen hatten und ich eh einen für die Küche haben wollte.

Wer Geld für sein Blut haben möchte, kann dies bei Unikliniken oder direkt bei einigen Instituten tun, genaue Infos habe ich hierzu aber nicht, da hilft euch Google aber sicher schnell weiter, zumal das für jede Region anders ist.

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