Festivals 2016 Teil 2: Highfield

Meine leicht verspätete Festival-Reihe geht in die zweite Runde. Diesmal teile ich meine Erinnerungen an das Highfield mit euch und habe tatsächlich ein paar interessante Erlebnisse zu berichten.

Während ich das splash! seit jährlich besuche und nächstes Jahr mein 5-jähriges mit diesem Festival feiere, war ich eine absolute Highfield-Jungfrau. Das hat sich besonders in der Organisation wider gespiegelt, was alleine schon bei der Truppe anfing. Ich will nicht sagen, dass die Truppe nicht in Ordnung war, aber ich habe deutlich gemerkt, dass ich sonst mit charakterlich ganz anderen Menschen unterwegs bin und das war etwas, was ich, sollte ich wieder zum Highfield fahren, definitiv wieder mehr beachten werde. Zudem kannte ich mich auf dem Gelände nicht gut aus, wodurch der Zeltplatz eher schlecht als recht ausgefallen ist, was wirklich schade war.
Das hat aber alles nicht wirklich etwas mit den Qualitäten des Highfield zu tun. Hierzu muss ich sagen, dass mich die kostenlosen Toiletten und Duschen schon zu Beginn sehr erfreut haben, bin ich es doch gewohnt hierfür Geld auszugeben, denn auf ein Dixi bekommt man mich nicht. Unter den Festivalbesuchern waren wirklich alle Altersklassen vertreten und das LineUp hielt für jeden etwas bereit.

Zwischen all den vielen Menschen habe ich täglich versucht meine Cousine zu treffen, denn eigentlich wollten wir zusammen Rammstein ansehen, natürlich habe ich sie aber nicht gefunden, was ein bisschen schade war.
Ja, richtig gelesen, Rammstein waren dieses Jahr auf dem Highfield und diesen sensationellen Auftritt durfte man sich einfach nicht entgehen lassen. Leider hatte ich die Menschen, mit denen ich zu dem Zeitpunkt unterwegs war, verloren, sodass ich alleine in der Masse stand. Jedoch findet man dort sehr leicht neue Gesprächspartner und mit grinsenden Gesichtern stellten wir fest, dass es Rammstein länger gibt als mich, was irgendwie beeindruckend ist.

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Neben Rammstein (die natürlich gekonnt ablieferten) habe ich mir noch Limp Bizkit, die Orsons, Deichkind, Kontra K, Scooter, NOFX, Heaven Shall Burn, Genetikk, Joris und Chefket angesehen. Ich muss ehrlich gestehen: Heaven Shall Burn, Limp Bizkit und NOFX waren einfach nicht meine Welt, aber trotzdem gut. Von Scooter war ich tatsächlich überrascht, hätte ich doch nie gedacht, dass die immer noch so wahnsinnig gute Stimmung verbreiten können. Deichkind, Genetikk, Chefket und Kontra K waren wie erwartet total mein Ding und ich hatte einfach Spaß. Naja und die Orsons sowie Joris haben (wie auch erwartet) total mein Herz getroffen und ich war einfach nur glücklich.

Natürlich gibt es auch von diesem Festival eine totale Pannengeschichte: Ich habe nämlich einen Heiratsantrag bekommen. Nicht von meinem Freund, sondern von einem Fremden. In diesem Antrag mit inbegriffen war übrigens auch das Versprechen von Drillingen, noch in diesem Jahr. Nagut. In Anbetracht der Tatsache, dass es mitten in der Nacht war und die Location ein Festival, ist das sogar etwas amüsant. Etwas weniger Amüsant ist, dass mein Auto, welches auf dem Parkplatz jämmerlich verstaubte, als Leinwand genutzt wurde. Zum Glück nur mit Fingermalerei auf dem Staub!!! Mein Auto hat also Brüste, einen XXL-Penis und eine Menge Herzen zur Zierde bekommen. Toll, oder?

Sollte ich nächstes Jahr wieder vom LineUp überzeugt sein und sollten sich gute Freunde von mir (oder auch meine Cousine) bereiterklären mitzukommen, bin ich durchaus nicht abgeneigt wieder zum Highfield zu fahren.
Eins war es nämlich mit absoluter Sicherheit: Ein Erlebnis für sich und wunderschön dazu.

 

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